Es geht gemeinsam weiter…

Nun Woche eins mit den neuen Regelungen, allen voran “Bleibt Zuhause“ haben meine Familienmitglieder und ich halbwegs gut überstanden, doch es werden weitere folgen…

Was hat uns angetrieben, dass wir diese Woche gut gemeistert haben?

Wir haben gegenseitig auf uns geschaut und uns unterstützt

Eins nach dem anderen gemacht.

Die Aufgaben und Pläne koordiniert und dabei mit uns selbst weniger streng gewesen, wenn mal etwas nicht so funktionierte. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag.

Fehlerfreundlichkeit – wir machen das jetzt zum ersten Mal so und da dürfen auch Fehler gemacht werden.

Mich mit Menschen in Verbindung gesetzt, die positiv denken.

Weniger Nachrichten geschaut – das tut echt gut, sehr zu empfehlen.

Wir dürfen jeden Tag etwas Neues über uns und unsere Lieben lernen.

Doch vergangene Woche sind um mich herum auch Dinge geschehen, die mich auch etwas nachdenklich gemacht haben.

Ich hatte vor, euch in meinem Blog auch mit verschiedenen Dingen zur Beschäftigung eurer Kinder zu „versorgen“. Doch dann habe ich mir bewusst gemacht, dass es noch etwas anderes braucht, als die verschiedenen Spiel- und Basteltipps.

Und nein, es ist nicht wichtig wieviel wir in dieser Zeit basteln, singen oder lernen, sondern in welcher Qualität wir es miteinander geschafft haben. Es bietet sich nun eine gute Möglichkeit dies jetzt zu tun, aber nicht zu müssen.

Das bedeutet für mich, dass ich zwar meine Aufgaben für meine Arbeit zu erledigen habe, doch wie bei vielen von euch ist das mit zwei Kindern Zuhause oft eine große Herausforderung. Und ja auch ich möchte diese Zeit nützen, um an meinen Projekten weiterzuarbeiten. Daher war es nun wichtig für mich, unsere Regeln und Grenzen zuhause gemeinsam mit meinem Mann zu überdenken. Regeln für das gemeinsame Miteinander, wie wir im Alltag miteinander umgehen.

Nicht alles für Selbstverständlich nehmen.

Mir selbst klar zu werden, wo sind meine persönlichen Grenzen und diese wenn möglich auch meinen Liebsten mitteilen. Was kann und will ich zulassen, dass mein Kind macht. Und wenn ich mir darüber klar bin, verstehen das auch meine Kinder besser.

Für mich ist auch vollkommen klar, dass die Kinder während meiner Arbeit nicht immer meine volle Aufmerksamkeit bekommen bzw. bekommen können, auch wenn sie das einfordern und daher kommen auch bei uns mal verschiedene Medien wie Fernseher, Tablet oder Handy zur Verwendung, um mich auf meine Dinge konzentrieren zu können.

Nach getaner Arbeit nehme ich mir wieder bewusster Zeit, etwas mit den Kindern zu machen, manchmal ist diese Zeit mehr, an manchen Tagen ist es weniger. Dies kann zum Beispiel auch gemeinsame Hausarbeit (kochen, Wäsche machen, staubsaugen,…)sein.

Und wenn die Vereinbarkeit von Beruf und Familie mal nicht so klappt, nicht den Kopf gleich in den Sand stecken, sondern 3x tief durchatmen, Fenster öffnen, frische Luft schnappen  und es von Neuem versuchen.

Ich stelle mir am Abend eines Tages folgende Fragen, um zu schauen, was ist wie gut gelaufen und was möchte ich morgen anders machen:

Habe ich mein Kind als eigenständige Person respektiert?

 Kann ich mich und mein Kind so annehmen und akzeptieren wie wir sind?

 Habe ich die Signale meines Kindes erkannt und in einem angemessenen Zeitraum, mit einem passenden Angebot darauf reagiert?

 Wie haben wir miteinander gesprochen?

 In welcher Beziehung stehen wir zueinander? (liebevoll, wertschätzend, klar, respektvoll,…)

Ich möchte euch gerne mitgeben, dass es nicht darauf ankommt keine Fehler zu machen, sondern diese zu erkennen und korrigieren – jeden Tag neu. Und euch die Zeit zu geben, dass nicht alles auf Anhieb funktionieren muss, auch wenn wir denken, dass es von uns erwartet wird. Geht fehlerfreundlicher mit euch selbst um, dann werden es auch die anderen Tun.

Viel Freude beim Ausprobieren und viel Gesundheit!

Eure Elisabeth

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