Advent, Advent ein Lichtlein brennt

Die Zeit des Wartens auf Weihnachten hat begonnen.

Warten auf…

das Christkind

die Zeit mit der Familie und Freunden

die Geburt Jesu – auf die „Heilige Nacht“

den Nikolaus

den ersten Schnee

Warten – eine Fähigkeit die von uns viel Geduld abverlangt, besonders für viele von uns in diesem besonders herausfordernden Jahr. Heutzutage geht fast alles nach dem Motto „höher, schneller, weiter, mehr“.
Daher ist es oft gar nicht so einfach, auf etwas zu warten oder Wartezeiten anzunehmen.

Warten bedeutet unter anderem auch:

Nicht immer gleich zu bekommen, was man möchte
Auf etwas zu verzichten
Sich bewusst auf das Warten einlassen

Mein Erlebnis und was daraus wurde

Vor einigen Jahren hatte ich viele Arztbesuche zu machen. Diese waren oft mit langen Wartezeiten verbunden. Anfangs war ich vom dauernden Warten echt genervt.
Dann änderte ich meine Einstellung dazu. Ich war damals in Vollzeit berufstätig, Familie, Kind und ein bisschen Freizeit war auch noch da. Soviel ich mir halt nahm…

Und so nutzte ich diese Wartezeiten als „Zeit für mich“.

Ich nahm mir ein Buch zum Lesen mit, begann die Menschen rund um mich zu beobachten, unterhielt mich mit den „Mitwartenden“. Malte mir schöne Geschichten im Kopf. Und dann wurde das Warten angenehmer. Soviel Zeit für mich – auch in mich zu gehen und abzuschalten.

Es klingt vielleicht ein bisschen absurd, doch ich genoß diese kleinen Auszeiten. Und doch bin ich froh, wenn ich nicht zum Arzt muss.

Meine bewusst gestalteten Auszeiten

Heute genieße ich diese kleinen und großen Auszeiten bewusst in der Natur. Bei den Ausflügen und Spaziergängen mit meiner Familie oder am Spielplatz, bei meinen Medizinwanderungen oder einfach beim Spazierengehen.

Vielleicht schaffen wir es gerade in diesem Advent diese Zeit des Wartens bewusster zu erleben. Zu reflektieren und zurückzuschauen, was in den vielen Momenten des Wartens schon Gutes geschehen ist.

Ich lade dich ein, die Zeit des Wartens zu verkürzen.

 mit Gesprächen

Spiele spielen

positiven Gedanken

Gespräche über den Gartenzaun – mit Abstand

eine Kerze anzünden – bewusst Stille erleben

virtuelle Besuche

Ich wünsche dir eine schöne, bewusste und besinnliche Adventzeit!

Deine Elisabeth

Melde dich bei mir, wenn du mehr zu diesem Thema wissen möchtest oder deine eigenen Erfahrungen im professionellen Rahmen anschauen und reflektieren möchtest.

6 Gedanken zu „Advent, Advent ein Lichtlein brennt“

    1. Elisabeth Rechberger

      Danke dir!
      Ja, das sehe ich genauso.
      Und es liegt an uns selbst, wie wir die beide Seiten wahrnehmen, sehen und wie wir sie für uns nützen.

  1. Du hast so recht, oft sehen wir nur das negative und vergessen oft die vielen schönen Momente, die wir mit Dankbarkeit begegnen sollen. Ich finde auch jetzt in dieser Corona-Zeit haben wir die Möglichkeiten den Trubel der uns in den letzten Jahren oft in ein Hamsterrad gebracht hat, zu nutzen und uns wirklich Zeit für uns und unseren Familien zu nehmen….ich freue mich auf diesen stillen Advent…

  2. Das Dumme am Warten in der Corona-Zeit ist, dass es nach dem ungewissen Ende gleich wieder mit 100% weitergehn muss. In den Startlöchern zu warten ist äußerst unangenehm.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.